FAQ

Fragen und Antworten.

Was fehlt, beantworten wir gern persönlich: support@hoveros.de oder über das Kontaktformular. Für Enterprise und Gemeinnützige gibt es die Anfrage, für fehlende Erweiterungen den Wunsch.

Allgemein

Für wen ist hoverOS gedacht?

Für Agenturen, Studios und Beratungen mit zwei bis dreißig Leuten, die wissen wollen, wie der Monat läuft, ohne dafür Tabellen zu pflegen. Typisch sind Teams, die mit sevdesk fakturieren, Projekte in awork führen und die Zahlen trotzdem erst am Monatsende sehen.

Ersetzt hoverOS meine Buchhaltung?

Nein. hoverOS ist die Schicht über Buchhaltung und Projekttool: der Blick auf offene Rechnungen, Fixkosten, Projektmargen und Liquidität. Buchungssätze, Umsatzsteuervoranmeldung und Jahresabschluss bleiben bei eurer Buchhaltung oder Steuerberatung.

Was ist eine Instanz?

Eure eigene hoverOS-Umgebung unter eurer Adresse, etwa firma.hoveros.de, mit eigener Datenbank, eigenen Nutzern und eigener Abrechnung. In einer Instanz können mehrere Firmen geführt werden, oben lässt sich umschalten.

Kann ich mehrere Firmen führen?

Ja, im Tarif Studio drei Firmen in einer Instanz, bei Enterprise so viele, wie ihr braucht. Solo und Team führen eine Firma. Jede Firma hat eigene Belege, Projekte und Zahlen; Nutzer und Einstellungen teilt ihr euch.

Testphase und Preise

Was brauche ich zum Testen?

Firma, Wunschadresse, Name, E-Mail und ein Passwort. Keine Zahlungsdaten. Die Instanz läuft 14 Tage mit allen Funktionen des gewählten Tarifs.

Was passiert nach der Testphase?

Nichts verlängert sich automatisch. Die Instanz wird gesperrt, die Daten bleiben. Sobald ihr unter Abrechnung eine Zahlungsart hinterlegt, geht es an derselben Stelle weiter.

Wie zahle ich?

Per Karte oder SEPA-Lastschrift über Stripe, oder auf Rechnung per Überweisung. Die Rechnung kommt in jedem Fall von uns als PDF, mit Leistungszeitraum und ausgewiesener Umsatzsteuer, per Mail und in der Instanz.

Kann ich jährlich zahlen?

Ja, der Tarif kostet im Jahr zehn Monatsraten. Über Stripe wird der Tarif einmal im Jahr eingezogen, Integrationen weiterhin monatlich. Alles auf einer Jahresrechnung gibt es per Überweisung; nach Zahlungseingang schalten wir die Instanz für das Jahr frei. Umgestellt wird in der Instanz unter Abrechnung, zurück auf monatlich nach dem bezahlten Jahr.

Was passiert bei einer Kündigung?

Die Kündigung wirkt zum Ende des bezahlten Zeitraums; bis dahin läuft alles wie bisher, danach wird nichts mehr berechnet. Dann bleibt die Instanz 30 Tage lang lesbar, zum Exportieren, und ein Admin kann die Kündigung noch zurücknehmen. Danach werden die Daten endgültig gelöscht.

Gibt es Rabatte?

Gemeinnützige Organisationen zahlen dauerhaft die Hälfte auf den Tarif; stellt dafür die Anfrage über die Preisseite, den Freistellungsbescheid schickt ihr nach Rückmeldung. Bei der Registrierung lässt sich außerdem ein Rabattcode eingeben, später auch unter Abrechnung in der Instanz. Für Verbände, Netzwerke oder mehrere Instanzen meldet euch einfach.

Was ist Enterprise?

Der Tarif für alles ab vier Firmen in einer Instanz: Kontingente nach Bedarf, Rechnung mit Überweisung, Preis nach Umfang. Über die Anfrage auf der Preisseite sagt ihr uns, wie viele Gesellschaften und Nutzer ihr habt, dann bekommt ihr ein Angebot.

Daten und Sicherheit

Wo liegen die Daten?

Auf Servern in Deutschland, bei einem Anbieter mit Sitz in Deutschland. Jede Firma hat ihren eigenen, abgeschlossenen Bereich; eure Belege liegen nirgends zusammen mit denen einer anderen Firma.

Fragt eine Behörde außerhalb der EU nach euren Daten, geben wir nur heraus, wozu uns EU-Recht oder deutsches Recht verpflichtet, und sagen euch vorher Bescheid, soweit das erlaubt ist.

Wie sind die Daten gesichert?

Tägliche Sicherung jeder Instanz, verschlüsselt und zusätzlich außerhalb des Servers abgelegt; Notizen, Aufgaben und Kontaktdaten liegen auch in der Datenbank verschlüsselt. Zugänge sind durch Passwort, optional Zwei-Faktor-Anmeldung und eine PIN-Sperre nach fünf Minuten Pause geschützt.

Kann hoverOS in unsere Daten schauen?

Nicht ohne euch. Für Support erzeugt ein Admin eurer Instanz unter Einstellungen → Sicherheit einen Code, der 24 Stunden gilt, wahlweise nur lesend. Damit arbeitet der Support unter eurem Konto, sichtbar in einer Leiste und im Protokoll der Instanz; die Sitzung lässt sich jederzeit beenden. Einen anderen Weg in die Anwendung gibt es für uns nicht, und direkte Eingriffe am Server werden protokolliert.

Wer sieht was?

Sechs Rollen: Admin, Controlling, Projektleitung, Mitarbeit, Extern und Steuerberatung. Die Steuerberatung liest nur: Einnahmen, Ausgaben, Liquidität, Auswertung und deren CSV, sonst nichts; sie zählt nicht zum Nutzerkontingent. Für die anderen hat jede Berechtigung eine Mindestrolle: Rechnungen eintragen und Sätze pflegen können Controlling und Admin, Zeiten erfassen alle, auch Externe, aber nur die eigenen; alle Zeiten sieht ab Projektleitung, Externe arbeiten sonst nur in Notizen. Abrechnung und Erweiterungen sind Admin-Sache.

Bekomme ich meine Daten wieder heraus?

Ja, jederzeit und kostenlos. Ein Admin lädt unter Einstellungen → Gefahrenzone die ganze Instanz als ZIP herunter: eine CSV-Datei je Bereich, alle hochgeladenen Dateien und unsere Rechnungen als PDF. Das geht auch nach einer Kündigung noch 30 Tage lang. Die Daten gehören euch.

Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?

Ja. Er gilt mit dem Anlegen der Instanz, ohne Unterschrift, und steht auf der Seite Auftragsverarbeitung, verlinkt unten auf jeder Seite.

Zusammenarbeit und Integrationen

Was unterscheidet Erweiterungen und Integrationen?

Eine Erweiterung ergänzt hoverOS um eine Funktion, etwa den Digest. Eine Integration verbindet ein Programm, das ihr ohnehin nutzt, und holt dort Belege ab, etwa sevdesk, Lexware Office oder awork. Beides schaltet ihr in der Instanz unter Erweiterungen frei und beides wird gleich abgerechnet.

Wie kommen Belege aus sevdesk oder Lexware Office?

Mit der Integration sevdesk oder Lexware Office hinterlegt ihr euren API-Schlüssel. Rechnungen, Zahlungen und Mahnungen werden stündlich abgeholt und landen im Pool des jeweiligen Kunden. Von dort ordnet ihr sie mit einem Klick der geplanten Rechnung zu oder übernehmt sie als neue Einnahme; vorher zählen sie nirgends. Was in der Buchhaltung bezahlt ist, ist in hoverOS bezahlt.

Und aus awork?

Mit der Integration awork holt hoverOS Projekte, Personen und gebuchte Zeiten in die Zeiterfassung. Die Stunden laufen gegen Budget und Auslastung, die Marge je Projekt rechnet sich daraus. Wer nicht in awork bucht, trägt Zeiten direkt in hoverOS ein.

Welche Integrationen kommen als Nächstes?

Die Roadmap zeigt, was ansteht und wie weit es ist. Die Reihenfolge entscheidet die Nachfrage: Meldet über das Wunschformular, womit ihr fakturiert, bucht oder Zeiten erfasst; was am häufigsten genannt wird, bauen wir zuerst.

Was ist der Digest?

Das Hoverboard als Mail. Jede Instanz wählt, wie oft: täglich, wöchentlich oder monatlich. Wer am Morgen nicht in die Instanz schaut, bekommt den Stand trotzdem.

Wie lade ich Kolleginnen und Kollegen ein?

Unter Team eine Person anlegen und Zugang per Einladung geben. Die Rolle entscheidet, was sie sieht. Die Zahl der Zugänge hängt vom Tarif ab, Personen ohne Zugang sind unbegrenzt.

Noch Fragen? Oder einfach ausprobieren.

14 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten.